Gesunde Ernährung

Mangold – 5 leckere Rezepte, die garantiert gelingen

Mangold hat kaum Kalorien und steckt voller gesunder Inhaltsstoffe. Wir verraten Ihnen, warum Sie das schmackhafte Gemüse unbedingt häufiger essen sollten.

Eine Infografik mit verschiedenen Fakten zu Mangold. Sie zeigt u.a. Wissenswertes über die Inhaltsstoffe von Mangold.

Mangold enthält zahlreiche gesunde Nährstoffe. Das Gemüse ist in der Küche ein echter Allrounder. Es stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Asien. Im Nahen Osten kultivierten die Menschen den „kleinen Bruder des Spinats“ wohl schon vor 4.000 Jahren.

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde er auch in Deutschland regelmäßig verspeist. Dann wurde er vom Spinat verdrängt und geriet in Vergessenheit. Heute wird er hauptsächlich in Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien und Polen angebaut. Bei uns wartet er noch auf ein echtes Comeback. Zu Unrecht!

Mangold – kleine Pflanzenkunde

Der lateinische Name für Mangold lautet Beta vulgaris. Die zweijährige Pflanze gehört zur Familie der Gänsefußgewächse. Sie ist ein botanischer Verwandter der Roten Bete. Optisch ähnelt sie eher dem Spinat. Hauptsaison ist zwischen Mai und August. Mangold sollten Sie möglichst frisch verzehren. Im Kühlschrank können Sie ihn ein bis zwei Tage im Gemüsefach in einem feuchten Tuch lagern.

In der Küche unterscheiden wir zwei Arten:

  • Schnitt- oder Blattmangold (auch Beißkohl, Römischer Kohl): Schnittmangold schmeckt ähnlich wie Spinat. In der Küche werden (wie beim Spinat) hauptsächlich die kleinen Blätter als Salat oder zum Kochen verwendet.
  • Stiel- oder Rippenmangold: Der grüne Stielmangold mit seinen weißen oder roten Stielen wird als ganzer Spross geerntet. Die Blätter werden bis zu 45 Zentimeter lang. Hauptsächlich genutzt werden die Blattstiele. Der Spross schmeckt nach einer Mischung aus Spinat und Spargel und wird auch gerne wie Spargel zubereitet.

Wie gesund ist Mangold?

Mangold ist extrem kalorienarm. Er ist vollgepackt mit vielen gesunden Inhaltsstoffen. Er soll die Schleimhäute, die Zellen und die Augen schützen, die Blutbildung fördern und die Blutfettwerte senken. Außerdem stärkt er die Knochen, hilft gegen Stress und aktiviert das Immunsystem. Angeblich hilft er sogar bei Bronchitis und Hauterkrankungen.

Hier eine kleine Nährstoff-Auswahl:

  • B-Vitamine, darunter Folsäure
  • Vitamin C
  • Calcium
  • Kalium
  • Magnesium
  • Jod
  • Eisen

Mangold enthält Nitrat und Oxalsäure

Achtung: Mangold ist zwar gesund. Er enthält aber Nitrat und Oxalsäure (die sorgt für das pelzige Gefühl auf der Zunge). Wegen des Nitratgehalts sollten Sie Stielmangold immer blanchieren oder kochen und nicht wieder aufwärmen. Das Kochwasser sollten Sie nicht weiter verwenden. Wer an einer Nierenerkrankung oder Gicht leidet, sollte wegen der enthaltenen Oxalsäure ganz auf das Gemüse verzichten.

Mangold zubereiten: 5 raffinierte Rezepte

Mangold-Feta-Päckchen
(c) Adobe Stock / okkijan2010

Mangold-Feta-Päckchen

Zutaten:

  • 8 große Mangoldblätter
  • 2 Tomaten
  • 200 Gramm Feta
  • 8 Teelöffel Pesto alla genovese
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer

So geht’s:

  1. Den Mangold waschen. Stiele entfernen. Mangoldblätter einzeln für 5 bis 10 Sekunden mit einer Schaumkelle in heißes Wasser geben. Auf einem Küchentuch abtropfen lassen.
  2. Tomaten waschen und in dünne Scheiben schneiden. Feta ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
  3. Mangoldblätter schichtweise mit Tomaten- und Fetascheiben sowie etwas Pesto belegen. Seiten der Mangoldblätter um die Füllung schlagen und zum Päckchen rollen.
  4. Die Mangoldpäckchen in Olivenöl von beiden Seiten etwa drei Minuten anbraten.

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