Männliche Unfruchtbarkeit – die möglichen Ursachen

Männliche Unfruchtbarkeit – die möglichen Ursachen

Wir stellen die Ursachen für die gestörte Spermienproduktion vor.
Inhaltsverzeichnis

Spätestens wenn es an die Kinderplanung geht, konzentrieren sich Mann und Frau intensiv auf die Fruchtbarkeit.

Gelingt der Versuch, schwanger zu werden, nicht auf Anhieb, machen sich viele Männer Gedanken über ihre „Männlichkeit“ und überlegen, woran die vermeintliche Unfruchtbarkeit liegen könnte. Den genauen Ursachen kann meist nur zusammen mit einem Arzt auf den Grund gegangen werden. Doch es gibt einige Faktoren, die die männliche Unfruchtbarkeit durchaus begünstigen können.

Wie kommt es zu männlicher Unfruchtbarkeit?

Die Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern sind sehr vielfältig und sollten mit dem behandelnden Arzt erforscht werden. Manche Auslöser für männliche Unfruchtbarkeit können teilweise auch gar nicht mehr nachgewiesen werden wie beispielsweise eine Hodenentzündung durch Mumps, was meist nach der Pubertät auftreten kann.

Sind die Spermien eines Mannes in Ihrer Beweglichkeit, Form und Anzahl gleichermaßen eingeschränkt, spricht man vom sogenannten OAT-Syndrom. Dieses kann anhand eines Spermiogramms festgestellt werden, indem die Spermien untersucht und analysiert werden. Der Begriff OAT-Syndrom setzt sich dabei zusammen aus „Oligo“, was so viel bedeutet wie „zu wenig“, aus „Astheno“ (= schwach beweglich) und „Terato“ (= fehlgeformt).

Ist die Spermienproduktion gestört oder beeinträchtigt, ist es sehr schwierig, überhaupt eine genaue Ursache für die männliche Unfruchtbarkeit auszumachen. Es gibt jedoch mehrere Auslöser, die für die Unfruchtbarkeit verantwortlich sein können.

Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit

Ein junger Mann liegt auf dem Sofa, isst Chips und trinkt Bier.
(c) satura_ / Fotolia

Eine schlechte und ungesunde Ernährung kann für eine ebenso schlechte Qualität der Spermien ausschlaggebend sein. Gerade bei einem Kinderwunsch sollte sich der Mann auf eine ausgewogene Ernährungsweise mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen konzentrieren, um die Spermienqualität so dauerhaft zu verbessern.

Eine blaue Boxershort.
(c) Simone / Fotolia

Auch die Unterwäsche, die ein Mann trägt, ist ein entscheidender Punkt in Bezug auf die Möglichkeit der Fortpflanzung. So ist das Tragen von weiter geschnittenen Boxershorts vorteilhafter für die Spermienproduktion als die engere Variante der Herrenslips.

Eine Studie aus Boston hat gezeigt, dass die Spermienkonzentration der Boxershorts-Träger höher war als die der Slipträger, und dass auch der Spermienanteil höher war. Die Art der Unterwäsche spielt demnach bei Männern mit Kinderwunsch eine wichtige Rolle.

Eine Saunabank mit Aufgusskübel und Birkenzweigen.
(c) Colourbox

Regelmäßige Saunabesuche sollen zwar für die Gesundheit im Allgemeinen eher förderlich sein, was die männliche Fruchtbarkeit betrifft, reagiert der Körper eines Mannes hier eher empfindlich. Demnach können häufige Saunagänge, das Verwenden von Heizdecken oder auch ein heißes Vollbad eher kontraproduktiv sein in Bezug auf die Fortpflanzung.

Ein attraktiver Geschäftsmann mittleren Alters.
(c) goodluz / Fotolia

Während die Fruchtbarkeit einer Frau mit einem Verfallsdatum versehen ist, kann ein Mann in der Regel nahezu unbegrenzt Vater werden, da die Spermien eigentlich ständig nachproduziert werden. Doch auch sein Alter spielt hier eine wichtige Rolle und sollte nicht unterschätzt werden.

Es wird geschätzt, dass die Beweglichkeit der Spermien bei Männern mit jedem Jahr um etwa ein Prozent abnimmt. Nicht nur, dass sich die Spermienqualität mit zunehmendem Alter verschlechtern kann, auch das Risiko für eine mögliche Fehlgeburt könnte erhöht sein.

Ein Arzt, der ein Schild mit dem Symbol für Männlichkeit in der rechten Hand hält.
(c) Colourbox

Männliche Unfruchtbarkeit kann zudem durch hormonelle Störungen zustande kommen. Da besonders die beiden Hormone LH und FSH für die Spermienproduktion von großer Bedeutung sind, kann es bei einer Hormonstörung zu Unfruchtbarkeit kommen. Durch eine entsprechende Blutuntersuchung können zusätzlich auch andere hormonelle Auslöser aufgespürt werden.

Rauchen Aufhören Tipps
(c) Colourbox

Rauchen ist schlecht für die männliche Fruchtbarkeit. So stellte ein chinesisches Forschungsteam anhand wissenschaftlicher Untersuchungen fest, dass die Schadstoffe, die durch den Zigarettenkonsum aufgenommen werden, eine derartige Schädigung der Spermien zur Folge haben können, dass Männer durchaus auch unfruchtbar werden können. Natürlich gilt Gleiches auch für die Fruchtbarkeit der Frau.

Ein Mann hält schützend die Hände vor seinen Schritt.
(c) Colourbox

Liegt  bei Neugeborenen ein sogenannter Hodenhochstand vor, können die Hoden nicht im Hodensack ertastet werden. Gibt sich dieses Phänomen nicht innerhalb des ersten Lebensjahres, so muss eine entsprechende Behandlung stattfinden. Wird diese versäumt, kommt es dauerhaft zu einer erhöhten Umgebungstemperatur, die für die Spermienproduktion nicht förderlich ist. Die Folge: eine eingeschränkte Spermienproduktion.

Eine Grafik von Spermien
(c) Colourbox

Ein schlechter oder ungenügender Transport der Spermien kann eine weitere Ursache für männliche Unfruchtbarkeit sein. Dabei sind entweder die Samenwege verschlossen oder es befinden sich zu wenige bis gar keine Spermien im Ejakulat. Zudem kann es sein, dass dieser gestörte Spermientransport von einstigen Prostata- oder Nebenhodenentzündungen herrührt.

 

> Orchitis: Entzündung der Hoden

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