Herz, Kreislauf & Stoffwechsel

Herzliche Feinde …

Wer weiß, was dem Herzen schadet und was ihm gut tut, kann einiges dafür tun, sein Pumporgan gesund und leistungsfähig zu erhalten. Wir stellen Ihnen die schlimmsten Feinde für das Herz vor und erklären, wie Sie sie ein für allemal ausschalten können.

Eine wichtige Säule der Prävention von Herzerkrankungen: Die Risikofaktoren verringern! In manchen Fällen bedeutet das eine grundlegende Veränderung des Lebensstils, in vielen jedoch gelingt es schon mit kleinen Maßnahmen, die auch dem restlichen Körper und dem Geist gut tun.

  1. Herzfeind Nikotin

Rauchen ist Gift für Herz und Blutgefäße. Nikotin regt das Herz an, schneller zu schlagen. Dadurch erhöht sich der Sauersto€ffbedarf des Herzens, die Gefäße verengen sich. Als Folge muss das Herz gegen einen höheren Widerstand anpumpen. Experten schätzen, dass rund jeder dritte Herzinfarkt auf das Rauchen zurückzuführen ist. Wer es aufgibt, wird schnell belohnt: Bereits 21 Stunden nach dem letzten Tabakgenuss verringert sich das Herzinfarktrisiko.

Herzfeind Übergewicht

Je mehr das Normalgewicht überschritten wird, desto schwerer muss das Herz arbeiten, um den Körper mit Blut zu versorgen. Wenn das Normalgewicht auch nur um 20 % überschritten wird, erhöht sich das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, auf das Doppelte. Außerdem leiden Übergewichtige viel häu•figer unter Bluthochdruck und haben öfter erhöhte Cholesterinwerte.

Herzfeind Bewegungsmangel

Einer der größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Bewegungsmangel. Während unsere Vorfahren noch zehn bis zwölf Stunden auf den Beinen waren, sitzen die meisten Menschen heutzutage acht Stunden am Schreibtisch, fahren mit dem Auto zum Arbeitsplatz und nehmen statt der Treppe den Fahrstuhl. Ein untrainiertes Herz ist aber viel geringer belastbar.

Herzfreund Bewegung

Sport trägt maßgeblich zur Gesundheit bei. Vielen Krankheiten kann man buchstäblich davonlaufen. Schon eine halbe Stunde zügiges Spazierengehen oder Radfahren täglich reduziert das Herzinfarktrisiko. Überschreiten Sie beim Sport nie Ihren Maximalpuls! Der beträgt 208 minus 0,7 Ihres Lebensalters. Fragen Sie auf jeden Fall Ihren Arzt, bevor Sie ins Bewegungsprogramm starten. Wer viel im Sitzen arbeitet, sollte öfter aufstehen und umhergehen – das verringert das Infarktrisiko. Ausdauersport wie Walken, Joggen und Schwimmen fördert außerdem den Abbau von Stresshormonen.

Herzfreund mediterrane Kost

Besonders gut schützt die Mittelmeerküche das Herz: Frisches Obst und Gemüse, See• sch, Hülsenfrüchte, Nüsse und pflanzliche Öle sind reich an Vitaminen, Mineralsto€ffen, sekundären Pflanzen- sowie Ballaststo€ffen. Pflanzliche Öle wie z.B. Olivenöl enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die die Arterien jung halten. Fangfrischer Meeres•fisch ist reich an herzschützenden Omega-3-Fettsäuren. Forscher haben nachgewiesen, dass diese Ernährung den Blutdruck senkt sowie die Blutfette, den Blutzucker und den Bauchspeck reduziert.

Gartenarbeit, Musik, Schlaf: Was ist gut fürs Herz, was nicht? Das lesen Sie hier.