Beauty & Wellness

Gesund in den Frühling: Die besten Tipps für die Hautpflege

Steigende Temperaturen und blühende Pflanzen kündigen den Frühling an. Sie tun nicht nur dem durch die winterliche Kälte geschwächten Körper gut. Unser größtes Sinnesorgan, die Haut, freut sich ebenfalls über die ansteigenden Temperaturen. Die von der kalten Jahreszeit deutlich gezeichnete, sichtbar trockene Haut benötigt ab dem Frühjahr eine andere Pflege als im Winter.

Wir erklären, welche Produkte die Haut in der warmen Jahreszeit stärken. Außerdem geben wir wertvolle Tipps zur vitaminhaltigen Pflege und verraten, worauf Allergiker achten sollten. Mit Empfehlungen zur richtigen Hand- und Fußpflege sowie weiteren allgemeinen Tipps schließt der Artikel ab.

Welche Pflegeprodukte benötigt die Haut im Frühling?

Abhängig von der Jahreszeit hat die menschliche Haut unterschiedliche Bedürfnisse, die es bei der Wahl geeigneter Pflegeprodukte zu berücksichtigen gilt. Fetthaltige Cremes, welche die Haut bei Minusgraden vor dem Austrocknen schützten, sind jetzt nicht mehr die erste Wahl. Stattdessen sollten Menschen mit normaler Haut, Mischhaut oder leicht fettiger Haut nun besser zu milderen Cremes greifen.

Um trockene Haut zu pflegen, bietet es sich an, natürliche wie im Magazin des Tiroler Kräuterhofs vorgestellte Naturseife zu benutzen. Solche aus duftenden Pflanzenölen bestehenden Seifen fetten die Haut natürlich nach. Ein anschließendes Eincremen nach dem Händewaschen ist dank der Naturseifen nicht erforderlich.

Peeling für jeden Hauttyp

Einmal pro Woche macht es Sinn, zusätzlich ein geeignetes Peeling aufzutragen. Es reinigt die Haut von abgestorbenen Hautzellen und öffnet verstopfte Poren. Wichtig ist außerdem, ausschließlich pH-neutrale Pflegeprodukte mit leichtem UV-Schutz zu verwenden. Insgesamt orientiert sich die Produktauswahl laut Angaben des Instituts für Arbeitsschutz auch an den vorliegenden Hautbelastungen sowie am individuellen Hauttyp.

Im Zweifelsfall kann insbesondere zu Frühlingsanfang daher eine kosmetische Behandlung sinnvoll sein. Erfahrene Profis sind bereits nach wenigen Minuten in der Lage, die passende Pflege für den jeweiligen Hauttyp einschätzen.

Hautpflege im Frühjahr: Besser keine Puder-Produkte verwenden

Nach der Hauptpflege lässt sich das gewünschte Make-Up auftragen. Nicht alle Produkte bringen die beanspruchte Haut im Frühling zum Strahlen. Puder-Produkte sowie deckende Foundations neigen bei wärmeren Temperaturen dazu, zu verschmieren oder fallen durch starken Lichteinfall auf. Es ist daher ratsam, besser auf flüssige Highlighter umzusteigen oder cremige Blushes zu verwenden.

Vitaminhaltig pflegen

Wer zu unreiner Haut neigt, sollte diese auch bei steigenden Temperaturen bestmöglich versorgen. Dermatologen raten in diesem Fall zu vitaminhaltigen Cremes. So würde beispielsweise Vitamin E gestresste Haut beruhigen und schädliche freie Radikale binden.

Auch andere Vitamine lassen sich als „Antioxidantien“ einsetzen, um die äußeren Hautschichten zu unterstützen. Neben den Vitaminen A, C und E wirkt insbesondere das Vitamin B3 besonders effektiv. Es reduziert auf der Haut entstandene Unregelmäßigkeiten und trägt somit zu einem ebenmäßigen Hautbild bei.

Haut vor allergischen Reaktionen schützen

Wie eine von Splendid Research veröffentlichte Studie verdeutlicht, mögen die meisten Menschen den Frühling. Dennoch leiden viele Personen in der warmen Jahreszeit an Allergien wie Heuschupfen. Besonders schlimm trifft es hierbei die Asthmatiker, die zusätzlich Atemnot oder Engegefühle entwickeln. Auch die Haut kann auf die Frühjahrspollen extrem gereizt reagieren. Eine von der Berliner Charité veröffentlichte Studie zeigt, dass Pollen in die Haarfollikel eindringen und allergische Reaktionen hervorrufen können. Je geschädigter die natürliche Schutzschicht der Haut ist, desto leichter dringen die Pollen ein.

Hautpflege für Allergiker

Um trockene und sensible Hautpartien vor Allergien zu schützen, helfen natürliche Pflegeprodukte. Menschen mit erhöhtem allergischem Risiko sollten daher fetthaltige Cremes mit Paraffinen sowie Produkte mit Konservierungsstoffen meiden. Weiterhin ist es wichtig, die betroffenen Hautstellen sorgsam, aber nicht übertrieben zu pflegen. Eine tägliche abendliche Reinigung und regelmäßiges Eincremen machen die Haut generell widerstandsfähiger gegenüber äußeren Faktoren.

Darüber hinaus kann es hilfreich sein, ein Pollenschutz-Gitter im Schlafzimmer anzubringen. Da die Pollenkonzentration in Städten zwischen 19 und 24 Uhr am stärksten ist, sollten sich Allergiker dann besser in Innenräumen aufhalten.

Gesichtsmasken erfrischen die Haut im Frühling

Grundsätzlich können reichhaltige Gesichtscremes die Haut zu allen Jahreszeiten unterstützen. Mindestens einmal wöchentlich ist es daher empfehlenswert, eine erfrischende Gesichtsmaske aufzutragen. Hierbei müssen nicht immer die im Handel erhältlichen Mischungen zum Einsatz kommen.

Eine kühlende, feuchtigkeitsspendende Pflegemaske lässt sich mithilfe weniger Zutaten selbst herstellen. Lediglich eine Portion Quark ist dafür mit einem Teelöffel Honig sowie einer halben Banane zu vermengen. Die fertige Substanz gibt der Haut viel positive Energie zurück: Die in der Banane enthaltenen Enzyme reinigen die Haut bis in die Poren. Honig entfaltet eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung.

Zutaten für Hautpflege im Frühling

Fruchtsäure pflegt als Peeling bei Bedarf täglich. Höhere Konzentrationen gilt es vor dem Auftragen mit dem Arzt oder der Kosmetikerin abzusprechen. (c) pixabay.com / by_zena

Wie Lippen, Hände und Füße im Frühling richtig pflegen?

Nach dem überstandenen Winter sollten Hände, Füße und Lippen bei der Pflege nicht zu kurz kommen.

  • Um die Füße bei warmen Temperaturen schön und geschmeidig zu halten, sollte regelmäßig Hornhaut entfernt werden. Hierbei nützt ein erfrischendes, aufweichendes Fußbad viel. Im Anschluss lässt sich die überschüssige Hornhaut mit Mandel- oder Olivenöl-Peeling entfernen. Für das darauffolgende Beauty-Programm ist eine reichhaltige Creme zu wählen. Diese sollte noch einige Minuten einziehen, ehe das Schuhwerk angezogen wird.
  • Die vom Winter spröden und rissigen Lippen benötigen im Frühling ebenfalls pflegerische Fürsorge. Sie können mit einem feuchtigkeitsspendenden, nährenden Lippenbalsam unterstützt werden. Inhaltsstoffe wie Honig, Mandelöl oder Sheabutter machen die spröden Lippen schön geschmeidig.
  • Für seidenweiche Hände im Frühjahr kann ein wöchentliches Peeling sorgen. Eine Essenz aus pflegenden Ölen durchblutet die Hände und bereitet sie optimal auf das anschließende Eincremen vor. Es ist sinnvoll, wenn die reichhaltige Creme über Nacht einzieht, damit sie besonders effektiv wirkt.

Durchblutung der Haut mit frischer Luft und Bewegung anregen

Selbst die besten Pflegeprodukte sind für eine strahlende, gesunde Haut nur die halbe Miete. Denn das Sinnesorgan ist nur bei einem ausreichend gestärkten Immunsystem voll funktionsfähig. Einseitige Ernährung, Schlafmangel oder zu wenig Bewegung beeinträchtigen das Hautbild. Um die Haut langfristig im Frühling zu unterstützen, ist es notwendig, selbst aktiv zu werden:

  • Gesunde und ausgewogene Mischkost stärkt die Abwehrkräfte für die warme Jahreszeit.
  • Ausreichen Pausen und Auszeiten verhindern, dass das gestresste Gemüt auf der Haut Spuren hinterlässt.
  • Lange Spaziergänge und sportliche Bewegungseinheiten kurbeln die Durchblutung an. Dadurch sieht die Haut nicht nur gesünder aus, sondern kann sich zusätzlich selbst besser vor schädlichen UV-Strahlen schützen.
  • Um die Haut gesund zu halten, ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Es ist daher wichtig, täglich mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.