Bewegung & Fitness

Fitness-Smartwatches im Überblick

Fitnessuhren unterstützen einen aktiven und gesunden Lebensstil. Mit einer praktischen Smartwatch am Handgelenk werden mehrere Daten über den Tag und die Nacht gesammelt: So speichern Fitnesstracker die Anzahl der Schritte, die gelaufene Distanz, den täglichen Kalorienverbrauch, Herzfrequenz oder auch den Schlafrhythmus des jeweiligen Trägers der Fitness-Smartwatch.

Bei den meisten Modellen bietet eine dazugehörige Smartphone-App die Möglichkeit, personalisierte Daten wie Geschlecht, Größe und Körpergewicht anzugeben. Zusätzlich werden individuelle Ziele bestimmt und der Nutzer kann die Ergebnisse in einer Tabelle einsehen – und oftmals sogar in sozialen Netzen teilen und kommunizieren. Smartwatches dienen als Motivationshilfe und helfen realistisch einzuschätzen, wie viel und wie oft man sich sportlich betätigt. Vor allem das Teilen in sozialen Medien kann dabei ein zusätzlicher Ansporn sein.

Vorteile und Nachteile der Fitnessuhren

Doch die Uhren haben auch Nachteile. Die Möglichkeit der Selbstkontrolle kann zwanghaft werden. Auch die Selbstdarstellung im Netz kann zu viel werden und der Sport letztlich zum Druck, um ein bestimmtes Ideal zu erreichen.

Fitness-Smartwatches sind relativ intuitiv im Gebrauch und man muss kein Technikfreak sein, um sie und die dazugehörige App zu bedienen. Das ist auf jeden Fall ein Pluspunkt. Doch leider werden bestimmte Aktivitäten von Fitnessuhren manchmal falsch interpretiert. So können die Uhren bestimmte Routen nicht korrekt einstufen oder außergewöhnliche Sportarten, wie zum Beispiel Fechten, erst gar nicht erfassen.

Eine Fitnessuhr mit guten Datenschutz

Achten Sie auf die Datenschutzrichtlinien der Uhren. (c) Adobe Stock / Production Perig

Ein weiteres Problem ist der Datenschutz. Vor dem Kauf einer Smartwatch ist es auf jeden Fall ratsam, die Datenschutzerklärung des jeweiligen Herstellers genau zu lesen und zu entscheiden, welche sensiblen Informationen überhaupt preisgegeben werden sollen. Denn oft werden die Daten auch für Werbung genutzt.

Für Menschen, die ihren Lebensstil aktiver gestalten wollen und sich der Gefahren der Datentransparenz bewusst sind, sind Smartwatches ein sehr gutes Hilfsmittel, um bewusster Fitness ins Leben zu integrieren. Wir vergleichen drei Fitness-Smartwatches hinsichtlich Funktionen, Preis, App etc.

Fitbit Versa 2

Einige Smartwatches können viel, was ansonsten Handys übernehmen: telefonieren, Nachrichten schreiben, navigieren usw. So können beim Fitbit Versa 2 per Sprachassistent News oder Wettervorhersagen allein über die Stimme abgerufen oder Schlafenszeit-Erinnerungen und Wecker sowie Smart-Home-Geräte eingestellt werden.

Mit der Smartwatch Versa 2 von Fitbit kann man sogar mit Pay-Funktionen an modernen EC-Karten-Stationen kontaktlos bezahlen. Neben der Fitbit-Pay-App und der neuen Alexa-Funktion bietet die Neuauflage von Fitbit eine gute Möglichkeit für Einsteiger und vor allem Freizeitsportler, ihr Fitness-Level zu überwachen.

Ein Mann bezahlt elektronisch mit eines Fitness Smartwatch

Mit einigen Smartwatch Modellen ist auch bargeldloses Bezahlen möglich. (c) Adobe Stock / Kaspars Grinvalds

Mithilfe der Fitbit-App werden die gesammelten Daten zu Bewegung, Training und Schlaf übersichtlich aufbereitet. Die kontinuierliche Herzfrequenzmessung hilft dabei, seine Trainingsintensität optimal anzupassen, und ermöglicht eine genauere Erfassung des Kalorienverbrauchs. Dabei erkennt die Uhr auch längere Trainingseinheiten und zahlreiche Sportarten. Die Smartwatch besitzt jedoch kein integriertes GPS. Genaue Daten zu Strecken und Einheiten müssen also von einem verbundenen GPS-fähigen Smartphone aufgezeichnet werden. Die Fitbit Versa 2 ist trotz Mikrofon wasserdicht, jedoch nicht für Tiefen geeignet. Ebenfalls kann die Smartwatch beim Schwimmen keinen Puls messen. Ein Bonus der Fitbit Versa 2 ist die Musikfunktion: die Uhr hat eine Speicherkapazität von bis zu 300 Songs. 

YAMAY Fitness Tracker

Eine günstigere Smartwatch bietet YAMAY. Auch bei diesem Modell wird durchgängig die Herzfrequenz gemessen und der Schlafrhythmus erkannt. Der Fitnesstracker klassifiziert dabei die Schlafqualität mit Tiefschlaf, leichtem Schlaf und Wachzuständen.

Ein Mann trägt eine Fitness Smartwatch beim Schlafen.

Fitness Smartwatches können Schlafdaten messen. (c) Andrey Popov

Die Uhr erkennt 14 unterschiedliche Sportarten, zählt die Schritte und ermittelt den Kalorienverbrauch. Dadurch kann man Aktivitäten und deren Bedeutung für den Körper besser verstehen und Trainingseinheiten effektiver gestalten.

Das angeschlossene Smartphone-GPS ermittelt dabei die genaue Geschwindigkeit und Entfernung in Echtzeit. Dafür benötigt man die kostenlose VeryFitPro-App, die über den QR-Code gescannt oder im Google Play Store beziehungsweise Apple App Store bezogen werden kann. Darüberhinaus bietet die Smartwatch eine Erinnerungsfunktion bei Inaktivität, Weckfunktion, Kamerafunktion, Handgelenkssensor, Nicht-Stören-Modus sowie eine Benachrichtigungsfunktion bei eingehenden Mails, Nachrichten oder Anrufen. 

KUNGIX Smartwatch 

Das Fitness-Armband von KUNGIX zählt zu den günstigeren Modellen unter den Smartwatches. Die beliebte Smartwatch für Herren und Damen ist eine Sportuhr mit Tracker: Zurückgelegte Distanz und Kalorien werden gezählt sowie die Herzfrequenz und der Schlafrhythmus analysiert. Aus diesen Daten wird ein Gesundheitsratgeber erstellt, der zu einer besseren und kontrollierten Fitness führen soll.

Die Funktionen des Trackers kann man über die VeryFitPro-App auf dem Handy abrufen. So kann man zum Beispiel sein tägliches Schrittziel in der App festlegen und wird dann nach Erreichen des Ziels von der Uhr darauf hingewiesen. Ebenfalls hat die Uhr eine Benachrichtigungsfunktion für Nachrichten, Mails und Anrufe, ist wasserdicht, hat eine Erinnerungsfunktion bei Inaktivität, Weckfunktion sowie eine Kamera-Fernbedienung.

(*) Wir erhalten für einen Kauf über diesen Link eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Webseite www.gesund-vital.de teilweise finanzieren können. Für den User entstehen dabei keinerlei Kosten.