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Drei Tipps gegen Schwangerschaftsstreifen

Schwanger zu sein ist für viele Frauen das größte Glück. Doch mit jedem Zentimeter, den das Kind im Bauch heranwächst, muss sich die Haut dehnen. Dadurch können Schwangerschaftsstreifen entstehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie diesen unschönen Dehnungsstreifen vorbeugen können.

Ob Schwangerschaftsstreifen während einer Schwangerschaft entstehen, kann nicht vorausgesagt werden. Tendenziell ist es aber so, dass Menschen mit schwachem Bindegewebe dazu neigen, eher diese unschönen Dehnungsstreifen zu bekommen. Grundsätzlich lohnt es sich aber, zu versuchen, der Bildung von Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

Was sind Schwangerschaftsstreifen?

Schwangerschaftsstreifen sind Risse in der Unterhaut, die als weißlich schimmernde Streifen zu erkennen sind. Häufig schimmern sie sogar bläulich-violett und sind so noch deutlicher zu sehen. Dieser blaue Schimmer liegt an den Blutgefäßen, die unter Dehnungsstreifen oft besonders gut zu sehen sind.

Diese feinen Linien können allerdings nicht nur durch eine Schwangerschaft entstehen. Eigentlich heißen sie deshalb auch „Dehnungsstreifen“, denn sie können sich bilden, sobald sich die Haut stark dehnen muss. Das kann auch bei schneller Gewichtszunahme passieren oder sogar bei Kindern durch einen Wachstumsschub auftreten. Auch Männer sind vor Dehnungsstreifen nicht gefeit. Außerdem können sich die Schwangerschaftsstreifen auch an ganz anderen Körperstellen als am Bauch, zum Beispiel an der Hüfte oder an den Brüsten, bilden.

Tipp 1: Cremen und massieren

Bei einer Schwangerschaft können Sie sich darauf einstellen, dass sich die Haut am Bauch ungefähr ab dem dritten Schwangerschaftsmonat dehnen wird. Deshalb können Sie schon vorher versuchen die Haut in dieser Körperregion gezielt elastisch zu halten. Wichtig ist dafür eine gute Durchblutung der Haut. Deshalb empfehlen sich regelmäßige Hautmassagen.

Zupfmassagen und Wechselduschen

Zur Durchblutungsförderung trägt vor allem eine sogenannte Zupfmassage bei. Dabei sollte die Haut immer sanft gezogen und gezupft werden. So wird die Haut gleich auch ein wenig gedehnt.

Idealerweise verwenden Sie bei der Massage eine feuchtigkeitsspendende Creme oder ein Massageöl. Beides pflegt die Haut und macht sie elastischer.

Auch Wechselduschen eignen sich ideal, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Durchblutung der Haut (und damit ihre Elastizität) zu fördern.

Schwangerschaftsstreifen

Wohltuende Massagen können Schwangerschaftsstreifen vorbeugen. (c) perfectmatch / Fotolia

Tipp 2: Bewegung in der Schwangerschaft

Auch als Schwangere Frau können Sie leichten Sport machen. Denn ebenso wie Wechselduschen oder sanfte Massagen regt die Bewegung den Kreislauf an und führt zu einer besseren Durchblutung der Haut. Schon ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann einen positiven Effekt erzielen. Besonders für Schwangere eignen sich zudem einfache Dehnübungen. Hierbei dehnen Sie schließlich Ihren ganzen Körper, also auch die Haut.

Schwimmen ist eine besonders angenehme Sportart für Schwangere. Im Wasser wird Ihnen das eigene Gewicht durch den Wasserauftrieb ein wenig abgenommen. So können Sie sich im Wasser leichter bewegen.

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Tipp 3: Die richtige Ernährung

Ob Schwanger oder nicht, eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist immer wichtig. Sie hält gesund, fit und wirkt sich auch positiv auf die Haut aus. Um das Bindegewebe in der Haut zu stärken benötigt der Körper vor allem die Aminosäure Lysin und Vitamin C. Lysin findet sich in Vollmilch und anderen tierischen Produkten, wie Eiern oder Fleisch, aber auch in Reis, Nüssen oder Lachs.

Als Vitamin C- Lieferanten gelten vor allem sämtliche Früchte, wie Orangen, Kiwis, Zitronen oder Äpfel. Zudem lässt sich auch viel Vitamin C in Sauerkraut oder Paprika finden.

Darüber hinaus ist es wichtig ausreichend zu trinken (ca. zwei Liter am Tag), denn die Regulierung des Feuchtigkeitshaushalts beginnt von innen. Wenn Sie genug Flüssigkeit zu sich nehmen, ist Ihre Haut grundsätzlich elastischer.

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