Krankheiten & Therapien

Die “ewige Nadel” als Therapie bei Parkinson

Morbus Parkinson ist neben Alzheimer eine der häufigsten neurodegenerativen Krankheiten. Allein in Deutschland ist rund eine Viertelmillion Menschen betroffen. Wer an Parkinson erkrankt ist, hat mit vielen Beschwerden zu kämpfen. Zu den häufigsten Symptomen zählen Schwindel sowie zittrige oder steife Muskeln, was der Krankheit auch den Namen “Schüttellähmung” eingebracht hat. 

Bei Parkinson-Patienten ist die Produktion des Botenstoffes Dopamin gestört. Der Grund: In dem Gehirnareal Substantia Nigra sterben Nervenzellen ab, die dann nicht mehr ausreichend Dopamin herstellen können. Fehlt es an diesem sogenannten Neurotransmitter, kommt es zu motorischen Fehlern wie Muskelstarre oder Muskelzittern in Ruhe, etwa an den Händen.

Zudem können auch die folgenden Symptome auftreten:

  • Sprechstörungen
  • Schmerzen
  • Schwindel
  • Verlust des Geruchssinns
  • Darmbeschwerden wie Durchfall
  • Blasenschwäche
  • Schlafprobleme
  • Depressionen, Angstzustände
  • Teilnahmslosigkeit

Jeder Patient mit Parkinson ist anders und braucht daher individuellen Zugang.


Hilfe bei Parkinson: Eine Erfolgsgeschichte

Wie viele tausende Menschen, hat auch Hubertus T. die Diagnose Parkinson erhalten. 2005 begann er eine Therapie mit Medikamenten, die sein Parkinson lindern sollte. Über die Jahre wurde die Menge an Parkinson-Medikamenten schließlich immer größer, ohne ihm wirklich zu helfen. Hubertus T. wollte nicht hinnehmen, dass seine Lebensqualität immer weiter sank und so suchte er nach Alternativen. Dabei entdeckte er bei der Suche über das Internet die Therapie der “ewigen Nadel”.

Er sprach seinen Neurologen auf die alternative Behandlungsmethode an und bekam grünes Licht:

“Er [der Nervenarzt] stand der Sache gleich aufgeschlossen gegenüber. Er meinte, es hätte ja keine Nebenwirkungen und schlechter kann es auf keinen Fall werden, das heißt ‘versuchen Sie es mal’.”

Die Therapie der “ewigen Nadel” steigert die Lebensqualität.

Daraufhin reiste Hubertus T. 2013 ins spanische Valencia, um sich von den Fachärzten des Zentrum für Neuro-Regenerative Medizin behandeln zu lassen. Für ihn war die Reise ein voller Erfolg: Schon gleich nach der Behandlung spürte er Verbesserungen:

“Genau 8 Stunden danach dachte ich, ich gehe auf Wolken…”

Auch 6 Jahre nach der Behandlung ist Hubertus T. noch überaus zufrieden:

“Ich würde die Therapie auf jeden Fall empfehlen. Für mich selbst gab es ja auch gar keine andere Wahl, weil weiter Medikamente zu nehmen war für mich keine Alternative.”

Nun kann der gelernte Landwirt seinen Beruf wieder besser ausüben und fühlt sich insgesamt wohler.

Profitieren auch Sie wie Hubertus T. von der innovativen Parkinson-Therapie!


Ex-Patient Hubertus T. im Interview


Warum hilft die Nadeltherapie bei Parkinson?

Das Ohr ist das Tor zum Gehirn. Über zahlreiche Nervenbahnen ist es mit unserem zentralen Nervensystem verbunden. Werden nun winzige Nadeln an der Ohrmuschel eingesetzt, reizen diese die Nervenenden im Ohr und senden die Impulse weiter an unser Gehirn. Durch diese dauerhaften Nervenreize wird die Dopaminproduktion, die bei Parkinsonpatienten gehemmt ist, wieder angeregt. So erreicht man eine lebenslängliche Körper-Gehirn-Stimulation, die mit der Zeit zu einer besseren Lebensqualität und Mobilität der Patienten in allen Bereichen führt.

So läuft die Behandlung ab

  1. Am Anfang jeder Behandlung steht ein ausführliches Informations- und Aufklärungsgespräch. Dabei wird der Eingriff detailliert erklärt und alle Fragen beantwortet. Vor dem Eingriff muss vom Patienten eine Einverständnis-Erklärung unterschrieben werden.
  2. Erst nach der Untersuchung steht fest, wo und wie viele Nadeln implantiert werden müssen. Nicht immer werden die Nadeln symmetrisch am rechten und linken Ohr gesetzt. Dabei gibt es keine Universalpunkte, jeder Punkt muss individuell gefunden werden.
  3. Im Anschluss an die Untersuchung werden beide Ohren gründlich desinfiziert. Die Nadeln sind durch eine doppelte Sterilverpackung ausreichend geschützt und können vom behandelnden Arzt aseptisch implantiert werden.
  4. Nun werden die Nadeln an die entsprechenden Punkte gesetzt. Hierbei wird durch einen kurzen Druck mittels eines Implantationsgerätes die Nadel am Zielpunkt freigesetzt und implantiert.

Nach der Behandlung werden medizinischen Fragebögen gesendet, um den Zustand des Patienten zu beurteilen. Die Auswertungen der Krankheitsentwicklung werden dem Patienten per Post oder E-Mail zugeschickt. Für Gespräche steht der Arzt dem Patienten jederzeit zur Verfügung.

Nadeln im Ohr können Parkinson positiv beeinflussen. (c) Zentrum für Neuro-Regenerative Medizin

Wie erfolgreich ist die Therapie der “ewigen Nadel”?

Die Erfolge bei Parkinson hängen von Fall zu Fall ab. Bei 80% der Fälle kann man die Symptome wesentlich verbessern und die Medikation reduzieren.

Davon abgesehen, erhält der Patient in der Klinik eine ganzheitliche Behandlung. Das bedeutet, dass Begleiterkrankungen von Parkinson wie zum Beispiel Schmerzen, Depressionen, usw. mitbehandelt werden.

Die Vorteile im Überblick:

  • Schmerzlinderung
  • Verringerung der Muskelsteifigkeit
  • Stärkung der Muskulatur und des Gleichgewichts
  • Besserung der inneren Unruhe u.v.m.

Möchten auch Sie wieder mehr Lebensqualität erlangen? Dann können Sie das Ärzteteam gerne kontaktieren!

Oder rufen Sie es an unter der Telefonnummer: +49 30 46 72 42062

Kontaktieren Sie das Team gerne auch bei anderen chronischen und neurologisch-degenerativen Krankheiten, zum Beispiel bei Alzheimer!

Website:  www.alternativeparkinson.org