Gesundheits-Tipps

Die besten Hilfsmittel bei einer Hausstauballergie

Schniefnase, geschwollene Augen, ständiger Niesreiz, Asthma – für Hausstauballergiker kann das Leben in den eigenen vier Wänden zur Hölle werden. Denn während Pollenallergiker vor den Allergenen nach Hause flüchten können, müssen Hausstauballergiker wohl oder übel mit den Allergieauslösern leben lernen.

Was ist eine Hausstauballergie überhaupt?

Betroffene reagieren genau genommen nicht auf den Staub an sich allergisch, sondern auf die Ausscheidungen von Hausstaubmilben. Sie befinden sich in jedem Haushalt, besonders im Teppichboden, im Sofa, in Polstern, Kissen, Vorhängen und Matratzen. Für Nicht-Allergiker ist das gar kein Problem. Doch Hausstauballergiker entwickeln durch die Allergieauslöser Symptome wie juckende Augen, Atemprobleme oder sogar Hautausschlag, sobald sie nach Hause kommen.  

Umso wichtiger ist es, die eigenen Wohnräume so allergenfrei wie möglich zu gestalten. Da Hausstaubmilben besonders im Schlafzimmer in Matratzen und Bettzeug zu finden sind, gibt es hierfür Allergiker-freundliche Alternativen, die Milben nur wenig Raum zum Vermehren geben. Matratzen, Bettwäsche und Kissen für Allergiker helfen dabei, zumindest nachts im Bett ruhig durchschlafen zu können. In den übrigen Wohnräumen gilt: häufig putzen und Staub wischen und möglichst auf Staubfänger wie Teppich, Vorhänge oder Polstermöbel verzichten. Die bessere Wahl ist eine Couch aus Leder oder Kunstleder, die schnell gereinigt werden kann.

Hier finden Sie einige Hilfsmittel, die in keinem Allergiker-Haushalt fehlen sollten.

Milbenschutz fürs Kopfkissen

Hausstauballergiker sollten ihre Bettwäsche öfter wechseln. Vor allem der Kissenbezug, der dem Gesicht und somit Nase und Augen am nächsten ist, muss für eine geruhsame Nacht möglichst allergenfrei sein. Hierfür eignen sich spezielle Encasings als Milbenschutz, also Schutzbezüge für Matratzen, Bettdecke und Kopfkissen. Encasings werden als Zwischenschicht verwendet und direkt über das Kopfkissen gezogen. Darüber kommt dann wiederum der eigentliche Kissenbezug der Bettwäsche. Der Milbenschutzbezug verhindert somit, dass Kot und Larven aus dem Kopfkissen nach außen dringen, genauso kommt von außen nichts ins Kisseninnere hinein. Für Allergiker sind Encasings eine wahre Erleichterung, damit sie nachts frei durch die Nase atmen können.

Eine ältere Frau schläft ruhig und entspannt im Bett

(c) fizkes / Adobe Stock

Der Anti-Milben-Kissenbezug von allsana kann bei 95 Grad gewaschen werden. Für knappe 10 Euro lohnt sich die Anschaffung von mindestens zwei Bezügen, die immer im Wechsel verwendet und regelmäßig ausgekocht werden können.

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Bettdecken-Encasing

Die Bettdecke bietet ebenfalls viel Fläche für die ungeliebten und krankmachenden Milbenausscheidungen. Zusätzlich zum Kopfkissen sollte deshalb auch die Decke in ein milbenabweisendes Encasing gehüllt werden. Der Deckenbezug von allsana ist TÜV geprüft und garantiert für Allergiker geeignet. Sogar die Reißverschlüsse sind milbendicht verschließbar. Außerdem raschelt der unbeschichtete Mix aus Polyester und Polyamid nicht und verspricht angenehmen Schlafkomfort. Damit der Körper nicht zu sehr ins Schwitzen gerät, ist ein atmungsaktives Material besonders wichtig.

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Zusätzlich zu Kopfkissen und Bettdecke ist ein Milbenschutz-Matratzenbezug zu empfehlen, damit der Körper im Bett von allen Seiten vor den lästigen Allergenen abgeschirmt ist.

Schwarzkümmelöl 

Ein bewährtes Hausmittel gegen die Hausstauballergie ist Schwarzkümmelöl. Die gepressten Schwarzkümmelsamen haben eine jahrtausendealte Tradition und sollen gegen verschiedene gesundheitliche Probleme wirksam sein. Unter anderem kann Schwarzkümmelöl bei regelmäßiger Einnahme das Immunsystem stärken. Die positive Auswirkung bei Asthma wurde inzwischen sogar durch Studien belegt. Schwarzkümmelöl ist reich an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Wichtig bei der Wahl des Öls ist die Qualität: Es sollte hochwertig, rein und kaltgepresst sein.

Schwarzkümmelöl ist zur leichteren Anwendung auch in Kapselform erhältlich, zum Beispiel von GloryFeel. Die 420 Kapseln für knapp 19 Euro reichen etwa sieben Monate.

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Anti-Milbenspray

Trotz gründlicher Reinigung der Wohnung und regelmäßigem Staubsaugen von Polstern und Matratzen bleiben immer noch Reste von Larven und Milbenkot übrig. Hier kann ein Milbenspray die Allergenbelastung minimieren und bis zu zwölf Wochen vor einem Neubefall schützen. Das Anti-Milbenspray von Patronus ist geruchlos, hinterlässt keinerlei Flecken und ist biologisch abbaubar. Selbst Allergiker mit starken Beschwerden haben mit dem Spray gute Erfahrungen gemacht und berichten von einer Verbesserung der Allergie-Symptome.

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Allgemeine Tipps, wie Sie die Anzahl der Milben im Schlafzimmer reduzieren können: Lüften Sie die Räume ausgiebig, verwenden Sie spezielle Milbenbezüge und waschen Sie Textilien wie Bettwäsche und Leintücher am besten wöchentlich