Depression vorbeugen

Sie zählt zu den am häufigsten auftretenden psychischen Erkrankungen: die Depression. Gezieltes Vorbeugen kann die Entstehung sowie weitere Ausbrüche oder Begleiterscheinungen effektiv beeinflussen.

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Die Vorbeugung von Depressionen gewinnt zunehmend an Bedeutung

Etwa jeder Fünfte in Deutschland erkrankt einmal im Leben an einer Depression. Die Krankheit ist nicht zwangsläufig mit einem schlimmen Schicksalsschlag verbunden, sondern kann auch durch andere Faktoren begünstigt werden. Mittlerweile gewinnt die Vorbeugung einer Depression einen immer höheren Stellenwert. Das beinhaltet sowohl die Erkennung erster Anzeichen als auch Linderung akuter Symptome sowie der Prävention von Rückfällen.

Arten der Prävention einer Depression

In der Medizin allgemein und so auch bei Depressionen gibt es verschiedene Arten der Prävention. Deren Anwendung hängt unter anderem davon ab, ob sich die Krankheit gerade erst anbahnt, sie aktuell bereits besteht oder schon eine Weile zurückliegt.

Primärprävention

Unter Primärprävention versteht man sämtliche Möglichkeiten, die dabei helfen, eine Depression erst gar nicht zu entwickeln. Bei aktuell noch gesunden Menschen sollen hierbei insbesondere eventuelle Risiken frühzeitig erkannt werden:

  • soziales Umfeld
  • negative Denkmuster
  • lange Krankheitsverläufe / chronische Erkrankungen
  • Stress im (Arbeits-)Alltag
  • Alkoholismus
  • uvm.

Diese und viele weitere Faktoren können dazu führen, dass sich eine Depression im Laufe der Zeit bilden kann. Im Rahmen der Primärprävention sollen diesen Faktoren gezielt vorgebeugt werden. Regelmäßige Entspannung, Stressabbau oder auch Problemlösetechniken können beispielsweise geeignete Maßnahmen sein, um die Psyche zu stärken und einer Depression vorzubeugen.


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Sekundärprävention

Viele Menschen leiden oftmals schon unter einer Depression oder zeigen erste Symptome, ohne dass die Krankheit klar diagnostiziert ist. Ziel der Sekundärprävention ist es, die ersten Anzeichen so früh wie möglich zu erkennen. Dazu zählt zum einen, die eigenen Körpersignale ernst zu nehmen. Wer über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen bei sich Symptome feststellt, die auf eine Depression hinweisen, kann sich vertrauensvoll an einen Arzt oder eine Ärztin wenden.

Zum anderen können zum Beispiel bei Terminen in der hausärztlichen Praxis erste Symptome während anderer Untersuchungen festgestellt werden. Im Anschluss können dann spezielle Früherkennungsuntersuchungen veranlasst werden, um eine mögliche Depression zu erkennen.

Tertiärprävention

Die Tertiärprävention richtet sich an Betroffene, die bereits unter einer Depression gelitten haben oder es aktuell noch tun. Bei dieser Vorbeugung soll das Risiko von Rückfällen sowie das Ausmaß von Folgeerscheinungen gemindert werden. Dabei geht es beispielsweise darum, sozialen Rückzug, Arbeitsausfall oder auch im schlimmsten Fall Suizid zu vermeiden.

Zur Tertiärprävention kommen verschiedene Methoden zum Einsatz:

  • Schulung der Betroffenen sowie Angehörigen im Umgang mit einer Depression
  • Medikamentöse Behandlung, insbesondere in Fällen, bei denen wiederkehrende depressive Störungen auftreten
  • Suizidvorbeugung, da Menschen, die unter einer Depression litten, ein erhöhtes Suizidrisiko haben können

Tipps zur Vorbeugung einer Depression

Gerade mit Blick auf die Primärprävention haben Sie eine Reihe von Möglichkeiten, die Sie selbst anwenden können. Wenn Sie merken, dass Ihr Alltag zum Beispiel viele Stresspotenziale enthält oder Sie sich gelegentlich in einem Stimmungstief wiederfinden, können Sie so einer eventuellen Depression vorbeugen, solange Sie noch gesund sind.

Wichtig: Maßnahmen und Tipps zur Depressionsprävention können keine Therapie oder grundsätzlich eine fachärztliche Einschätzung ersetzen. Wenn Sie bei sich über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen Merkmale einer Depression erkennen, sollten Sie unbedingt eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen.

Ausreichend Schlaf: In der Nacht hat unser Körper Zeit, sich zu regenerieren und neue Kraft zu tanken. Das gilt auch für die Gesundheit der Psyche. Gönnen Sie sich deshalb genug Schlaf und vermeiden Sie es, die Nächte durchzumachen. Das kann sich positiv auf die Stimmung, das Gedächtnis und die allgemeine Leistungsfähigkeit auswirken.

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Bewegung und Sport: Versuchen Sie immer in Bewegung zu bleiben. Regelmäßige körperliche Aktivität kann dazu beitragen, die Psyche zu stärken. Eine dafür gewählte Sportart sollte aber auch gleichzeitig Spaß machen und motivieren, jedoch keinen zusätzlichen Druck aufbauen. Doch selbst 20-30 Minuten Spazierengehen am Tag können einen positiven Einfluss auf die Vorbeugung einer Depression haben.

Yoga kann man alleine praktizieren oder in der Gruppe.

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Soziales Umfeld: Schotten Sie sich nicht von anderen Menschen ab und pflegen Sie Kontakte zu Personen, die Ihnen wichtig sind und Ihnen guttun. Das soziale Umfeld kann Ihnen Halt geben und Verständnis zeigen, wenn es Ihnen zeitweise nicht so gut geht. Studien haben zudem gezeigt, dass es hierbei nicht unbedingt um die Menge, sondern vor allem um die Qualität der Kontakte geht, denen Sie sich anvertrauen.

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Positive Gedanken: Die Art zu denken und Dinge zu beurteilen, kann ebenfalls einen Einfluss auf die mentale Gesundheit haben. Versuchen Sie beispielsweise weniger voreilige negative Schlussfolgerungen aus neuen Situationen zu ziehen oder äußere Begebenheiten auf sich selbst zu beziehen. Fachleute konnten den Zusammenhang zwischen derartigen Denkmustern und der Entstehung von Depressionen eindeutig nachweisen. Ganz vereinfacht gesagt: Ob wir denken, dass das Glas halb voll oder halb leer ist, kann eine Rolle bei der Prävention spielen.

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Bewusst entspannen: Wer sich regelmäßig Zeit nimmt, sich zu entspannen, kann einer Depression vorbeugen. Stress ist heutzutage ein immer größerer Alltagsfaktor, der unterschiedliche Krankheiten begünstigen kann. Deshalb ist es empfehlenswert, Techniken zur Entspannung wie Meditation in den Tagesablauf einzubauen. Aber auch andere Dinge wie dem Nachgehen eines Hobbys, Zeit mit dem Haustier verbringen oder einfach Musik hören können einen solchen Effekt mit sich bringen.

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FAQ zur Depressionsprävention

Wie kann man einer Depression vorbeugen?

Gesunde Menschen können beispielsweise durch körperliche Aktivität, Stressbewältigung, Entspannung und der Pflege des sozialen Umfeldes einer Depression vorbeugen. Bei bereits Erkrankten spielt die Prävention von Rückfällen und Folgeerscheinungen eine große Rolle, etwa dadurch, dass der Umgang mit der Krankheit geschult wird.

Wie kündigt sich eine Depression an?

Eine Depression kann sich über einen längeren Zeitraum hinweg ankündigen. Erste Anzeichen sind beispielsweise häufiges Grübeln, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen.

Was fördert die Entstehung und Entwicklung von Depressionen?

Eine Depression kann durch eine Reihe verschiedener Faktoren begünstigt werden. Einschneidende, traumatische Ereignisse in unterschiedlichen Lebensphasen können zum Beispiel einen Einfluss haben. Aber auch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, Suchtverhalten, Alltagsstress oder Veranlagungen können eine Depression hervorrufen.