Gesunde Ernährung

Cherimoya – Süße Frucht für Herbst und Winter

Sie kennen diese exotische Frucht noch nicht? Wir verraten Ihnen hier alles Wissenswerte über die Cherimoya.

Eine Infografik mit verschiedenen Fakten zu Cherimoya. Sie zeigt Wissenswertes über die Inhaltsstoffe und Herkunft der Frucht.

Die Cherimoya (lat.: Annona cherimola; auch Zimtapfel genannt) kommt ursprünglich aus den Andenregionen Perus und Ecuadors. Inzwischen wird sie jedoch auch in Spanien, Italien und Israel angebaut. Bei uns gibt es die Frucht von September bis Februar zu kaufen. Die Cherimoya ist eine Sammelfrucht, also eine Frucht, die aus mehreren kleinen Früchtchen um einen Stiel herum, besteht –, die Ihnen den Herbst und Winter ein wenig versüßen kann.

Cherimoyas haben eine braun-grüne Schale und cremefarbenes Fruchtfleisch. Die Früchte wiegen in etwa 150 – 500 Gramm, es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen die Cherimoya bis zu 2700 Gramm wiegen kann. Jedoch werden Sie so große Exemplare nicht im Supermarkt finden, meistens haben sie in etwa die Größe einer Kokosnuss.

Figurfreundlich dank wenig Fett

Besonders an der Cherimoya-Frucht ist, dass sie sehr wenig Fett enthält. Es sind in etwa nur 0,3 g pro 100 g Frucht. Allerdings hat die tropische Frucht aufgrund ihres Zuckergehalts etwa 65 Kilokalorien je 100 g. Für Menschen, die auf ihre Figur achten, können wir die Cherimoya jedoch trotzdem empfehlen: Sollten Sie große Lust auf Süßigkeiten verspüren, eignet sich das Obst als gesündere Alternative.

Denn süß ist die Frucht, deren Geschmack manche mit einer Mischung aus Banane, Ananas und Zimt vergleichen. Die Zuckerarten Saccharose, Fructose und Glucose verleihen ihr diese Süße, doch als Diabetiker sollten Sie die Cherimoya mit Vorsicht genießen. Pro 100 g ist eine Broteinheit zu berechnen.

Eine halbierte Cherimoya Frucht, die mit dem Löffel gegessen werden kann.

Reife Cherimoyas können Sie pur löffeln – aber auf die ungenießbaren Kerne achten! (c) ihorga / Fotolia

Gesunde Inhaltsstoffe

Mit 15 mg Vitamin C (pro 100 g Frucht) ist die Cherimoya nicht besonders herausstechend. Jedoch deckt sie pro 100 Gramm immerhin etwa 15% Ihres Tagesbedarfes ab. Auch B-Vitamine enthält das Sammelobst, diese sorgen unter anderem für die Stärkung Ihres Nervensystems.

Neben den Vitaminen enthalten die Cherimoyas noch weitere Mineralstoffe und Spurenelemente, wie:

  • Kalium (10% des Tagesbedarfs)
  • Magnesium (7% des Tagesbedarfs)
  • Phosphat (5% des Tagesbedarfs)
  • Kupfer (6% des Tagesbedarfs)

Kauf und Lagerung der Früchte

Die wohlschmeckende Frucht finden Sie für gewöhnlich noch in unreifem Zustand im Supermarkt. So übersteht sie den Transport besser. Lagern Sie die Cherimoya bei Zimmertemperatur, bis sich die Schale leicht braun verfärbt hat und ein wenig eindrücken lässt. Das Nachreifen geschieht für gewöhnlich in ein bis zwei Tagen.

Sollten Sie die Frucht noch länger aufbewahren wollen, lagern Sie sie bei etwa 10°C. Dort hält sie bis zu zwei Wochen. Es ist empfehlenswert, die Cherimoya erst kurz vor dem Verzehr im Kühlschrank zu lagern, da sie die Kälte nicht sehr gut verträgt.

Cherimoyas zubereiten

Cherimoyas lassen sich am besten essen, wenn Sie sie halbieren und dann wie eine Kiwi aus der Schale löffeln. Der säuerliche, aber aromatische Geschmack hat bisher viele von der Frucht überzeugt. Aber Achtung: die schwarzen Kerne der Cherimoya können Sie nicht mitessen! Sie sind giftig und werden manchmal als Abführmittel oder Insektizid eingesetzt.

Als Alternative können Sie die Cherimoya auch zu Obstsalat, Saft oder Eis weiterverarbeiten oder, wenn Sie es lieber herzhaft mögen, die Frucht mit Schinken und Meerrettich servieren.

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