Gesundheits-Tipps

CBD und andere natürliche Helfer für mehr Wohlbefinden in Herbst und Winter

Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen frischer werden, macht sich bei vielen Menschen der sogenannte „Herbstblues“ breit. Für einige bedeutet das: Die „innere Uhr“ läuft nicht mehr nach Plan und sie möchten am liebsten den ganzen Tag schlafen. Andere hingegen haben mit einer handfesten Winterdepression oder ständigen Erkältungsbeschwerden zu kämpfen. Allerdings gibt es einige natürliche Helfer und Stimmungsaufheller, die für mehr Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit sorgen.

Herbst und Winter haben auch Schattenseiten

Herbst und Winter bringen viele ganz eigene – durchaus positive – Besonderheiten mit sich: Die Blätter an den Bäumen färben sich bunt und die Natur lädt zu herbstlichen Spaziergängen ein. Außerdem versprüht die Winter- und insbesondere die Weihnachtszeit jede Menge Gemütlichkeit. Allerdings hat die kalte Jahreszeit auch Schattenseiten:

Im Herbst und Winter kommen nämlich gleich mehrere Faktoren zusammen, die das Auftreten von Erkältungsbeschwerden stark begünstigen. Durch die fallenden Temperaturen ist das Immunsystem geschwächt. Zudem lässt trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknen. Gemeinsam mit seltenerem Lüften führt das zu einer schnellen Vermehrung von Krankheitserregern. Typische Erkältungsbeschwerden wie Schnupfen und Gliederschmerzen sind dann in den Herbst- und Wintermonaten die Folge.

Darüber hinaus schlägt die kalte Jahreszeit vielen Menschen aufs Gemüt: Bereits morgens fällt das Aufstehen schwerer und die Motivation für Arbeit und Freizeitaktivitäten schwindet. Antriebslosigkeit, Müdigkeit und Erkältungsbeschwerden dominieren dann den Alltag.

Jedoch gibt es ganz natürliche Helfer, die das Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit erhöhen. Das kann die altbekannte Aromatherapie mit ätherischen Ölen etwa aus echtem Lavendel sein. Außerdem sorgen neuere natürliche Heilmittel wie CBD-Öl für mehr Wohlbefinden in der Winterzeit.

Warum die kalte Jahreszeit für weniger Wohlbefinden sorgt

Wie bereits gesehen, haben Herbst und Winter auch Schattenseiten. Das hängt zum einen damit zusammen, dass Herbst und Winter die Erkältungs-Jahreszeiten schlechthin sind. Schließlich sind die klimatischen Bedingungen dann ideal, um die Verbreitung von Krankheitserregern zu befördern. Im Ergebnis beeinträchtigen Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen das Wohlbefinden nicht unerheblich.

Zum anderen leiden viele Menschen in der kalten Jahreszeit unter einem geringeren emotionalen Wohlbefinden. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass es ihnen in Herbst und Winter an Tageslicht mangelt. Schließlich ist in Herbst und Winter sowohl die Zahl der Sonnenstunden als auch die Lichtintensität niedriger – das begünstigt Stimmungstiefs. Gleichzeitig ist die Produktion des Schlafhormons Melatonin in den Wintermonaten höher. Auch das fördert die winterliche Antriebslosigkeit.

Der Winterblues ist eine echte Erkrankung

Die Begriffe Winterdepression oder Herbstblues meinen ein Stimmungstief, das bei vielen Menschen in den Herbst- und Wintermonaten auftritt. Oftmals wird der Zustand als eingebildet abgetan und nicht wirklich ernst genommen. Allerdings handelt es sich dabei um eine echte Unterform depressiver Erkrankungen.

Aufgrund der Tatsache, dass die Winterdepression jahreszeitabhängig auftritt, wird sie auch als saisonal abhängige Depression (kurz SAD) bezeichnet. Nicht untypisch ist es, dass die SAD nur in eher milder Form auftritt. Sie macht sich dann durch leichte Lustlosigkeit oder Antriebsarmut bemerkbar. Mitunter – insbesondere dann, wenn weitere Negativfaktoren hinzutreten – ergibt sich aus ihr jedoch eine echte Depression.

Weniger Wohlbefinden im Winter – Was lässt sich dagegen tun?

Aus psychologischer Sicht ist weniger Wohlbefinden im Winter nichts Ungewöhnliches. Schließlich tragen unter anderem ein durch weniger Sonnenlicht niedrigerer Serotoninspiegel und ein erhöhter Melatoninspiegel zur Entstehung einer SAD bei. Diese wird zusätzlich durch einen im Winter niedrigeren Vitamin D-Spiegel begünstigt.

Treten dann auch noch Erkältungsbeschwerden und andere typische Winter-Unannehmlichkeiten hinzu, leidet das Wohlbefinden enorm. Diesen Zustand über mehrere Monate hinweg zu akzeptieren, fällt darum besonders schwer.  

Allerdings ist es glücklicherweise nicht unbedingt nötig, mit winterlichen Gemütsverstimmungen und anderen Beeinträchtigungen des Wohlbefindens zu leben. Schließlich gibt es viele natürliche Helfer, die die Stimmung aufhellen, das Immunsystem stärken und so zu mehr Wohlbefinden verhelfen.

Ein Korb mit Roter Bete, Paprika, Salat, Tomaten, Zwiebeln, Minze und Knollensellerie

Eine gesunde Ernährung stärkt das Immunsystem – und verhilft so auch zu mehr Wohlbefinden. (c) lukasbieri / pixabay

 

Durch ein starkes Immunsystem zu mehr Wohlbefinden

Täglich ist es Aufgabe des Immunsystems, den Körper gegen Krankheitserreger zu verteidigen. Allerdings gelingt es dabei nur starken Abwehrkräften, den Körper vor schädlichen Einflüssen zu schützen. Ist das Immunsystem hingegen geschwächt, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Typische Erkältungsbeschwerden, grippale Infekte und deutlich weniger Wohlbefinden sind dann die Folge.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, gilt es, das Immunsystem gerade im Herbst und Winter zu stärken. Hierzu sind allerdings nicht zwingend Medikamente oder Ähnliches notwendig. Stattdessen helfen auch folgende Tipps bei der Stärkung des Immunsystems:

  • Stress etwa durch Entspannungsübungen reduzieren
  • Eine ausgewogene Ernährung anstreben
  • Auch im Winter nicht auf Sport und regelmäßige Bewegung verzichten
  • Ausreichend schlafen, um eine erhöhte Infektanfälligkeit zu vermeiden
  • Gründlich die Hände waschen, um Krankheitserreger abzutöten
  • Auf Nikotin und Alkohol verzichten bzw. maßvoll konsumieren
  • Durch regelmäßige Wechselduschen für eine Stimulierung des vegetativen Nervensystems sorgen

Natürliche Stimmungsaufheller für mehr Wohlbefinden

Wer in der kalten Jahreszeit unter Stimmungstiefs und Unwohlsein leidet, muss nicht zwingend auf konventionelle Arzneimittel zurückgreifen. Ohnehin sollten diese stets das letzte Mittel zur Bekämpfung von Stimmungstiefs sein. Auch eine professionell durchgeführte Lichttherapie ist nicht immer nötig. Stattdessen verhelfen nämlich auch ganz natürliche Heilmittel zu besserer Stimmung und mehr Wohlbefinden:

Vitamin D

Vitamin D ist in Lebensmitten wie Eiern, Milch, Pilzen oder Leber enthalten. Da es bei Sonnenlichteinstrahlung vom Körper selbst gebildet werden kann, wird es auch Sonnenvitamin genannt. Allerdings erhält der Körper im Herbst und Winter wenig Sonnenlicht – dementsprechend wichtig ist die Vitamin D-Aufnahme über die Nahrung. Alternativ dazu lässt sich Vitamin D auch als Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.

Außerdem ist es natürlich möglich, auch im Herbst und Winter jeden Sonnenstrahl zu nutzen. Um eine ausreichende Vitamin D-Versorgung herzustellen, ist allerdings dreimal pro Woche ein zehnminütiges Sonnenbad erforderlich. Zumindest Arme oder Beine sowie das Gesicht sollten dabei dem Sonnenlicht ausgesetzt sein. Sollte das einmal nicht möglich sein, empfiehlt es sich, Vitamin D in Form von Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

Johanniskraut

Johanniskraut ist vielen aufgrund seiner strahlend gelben Blüten bekannt. Allerdings verfügt die Pflanze nicht nur über eine intensive Farbe. Auch ihre Inhaltsstoffe sind besonders wirkungsvoll. Gerade darum wird Johanniskraut auch als natürliche Hilfe bei Verstimmungen verwendet.

Die stimmungsaufhellende Wirkung der Pflanze ist den in ihr enthaltenen Stoffen Hyperforin und Hypericin geschuldet. Diese tragen nämlich dazu bei, dass Johanniskraut Stimmung und Wohlbefinden deutlich verbessert.  

Zu bedenken ist allerdings: Obwohl es sich bei Johanniskraut um einen natürlichen Stimmungsaufheller handelt, kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen. Vor allem bei einer Medikamenteneinnahme, welche die Leberfunktion beeinträchtigen, sollte vor der Johanniskraut-Gabe Rücksprache mit einem Arzt gehalten werden

Omega-3 Fettsäuren

Omega-3 Fettsäuren sind generell besonders wichtig für die Gesundheit. Außerdem können sie als natürliches Mittel gegen Stimmungstiefs und ausbleibendes Wohlbefinden eingesetzt werden.

Wichtig ist allerdings, dass die Fettsäuren regelmäßig über die Nahrung aufgenommen werden. Werden sie regelmäßig etwa in Form von Fisch konsumiert, belegen etliche Studien, dass sie das Auftreten depressiver Verstimmungen reduzieren. Zwar gibt es auch einige Studien, aus denen sich keine solche Wirkung der Omega-3 Fettsäuren ergibt – dennoch sind sie wichtig für die Gesundheit und halten das Immunsystem stabil. Bereits 1–2 Esslöffel Hanfsamenöl genügen, um den täglichen Bedarf zu decken.

5-HTP und L-Tryptophan

5-HTP und L-Tryptophan sind natürlich Substanzen, die für ihre positiven Auswirkungen auf Stimmung und Wohlbefinden bekannt sind.

L-Tryptophan wird diesbezüglich auch als „Glücks-Aminosäure“ bezeichnet. Es kann durch den Körper nicht hergestellt und muss über die Nahrung aufgenommen werden. Gemeinsam mit B-Vitaminen kann Tryptophan dann in 5-HTP umgewandelt werden. Mithilfe von Vitamin B6 wird dieses wiederum zu dem Glückshormon Serotonin.

Um ausreichend L-Tryptophan aufzunehmen, sollte insbesondere in der Herbst- und Winterzeit bevorzugt zu Käse, Milch, Nüssen und Eiern gegriffen werden. Speziell in diesen Lebensmitteln ist die Aminosäure nämlich enthalten.

Mit CBD zu mehr Wohlbefinden

Neben den bereits genannten natürlichen Stimmungsaufhellern ist auch CBD ein beliebtes Mittel, um bessere Stimmung und mehr Wohlbefinden zu erreichen.  Bei CBD handelt es sich um ein sogenanntes Phytocannabinoid. Es wird aus der Hanfpflanze, einer seit Jahrtausenden bekannten Heilpflanze, gewonnen. Zwar war Hanf lange Zeit lediglich für seine berauschenden Eigenschaften bekannt – mittlerweile wird die Pflanze aber auch als Heilpflanze wiederentdeckt.

Die Wahrheit dahinter: Die Hanfpflanze enthält sowohl berauschendes THC als auch gesundheitsförderndes CBD. Jedoch können Hanfprodukte – wie etwa CBD-Öl – lediglich CBD, aber kein THC enthalten. Ist das der Fall, lässt sich ohne Rausch von den positiven Hanf-Eigenschaften profitieren.

Dass diese Positiveigenschaften tatsächlich vorliegen, ist spätestens seit 1992 wissenschaftlich bewiesen. Seitdem damals das Endocannabinoid-Systems als Teil des Nervensystems entdeckt wurde, gelten die Positivwirkungen als belegt. Schließlich wirkt CBD genau auf diesen Nervensystemsteil und hilft, den Körper ins Gleichgewicht zu bringen. Dabei werden Stimmung, Schmerzempfinden, Immunsystem und somit das Wohlbefinden insgesamt durch CBD positiv beeinflusst.

Cannabidiol – was ist das genau?

Der in der Hanfpflanze enthaltene Wirkstoff Cannabidiol (CBD) hat verschiedenste positive Effekte auf Wohlbefinden und Gesundheit. Es verwundert daher wenig, dass er mittlerweile in Form von Tabletten, Kaugummis oder Öl als Mittel zur Nahrungsergänzung angeboten wird. Dass das überhaupt möglich ist, hängt damit zusammen, dass sich CBD deutlich von dem Rauschmittel THC unterscheidet.

Obwohl beide Wirkstoffe – sowohl CBD als auch THC – in der Hanfpflanze vorhanden sind, unterscheiden sie sich grundlegend. Der wichtigste Unterschied ist, dass die Einnahme von CBD nicht berauschend wirkt. THC hingegen ist als Rauschmittel bekannt. THC fällt darum unter das Betäubungsmittelgesetz und darf nur unter bestimmten Umständen und in Form von medizinischem Marihuana konsumiert werden.

CBD hingegen macht weder „high“ noch süchtig. Sogar die WHO stuft den Konsum als unbedenklich ein. Auch als Nahrungsergänzungsmittel für Sportler ist CBD darum durch die nationalen Anti-Doping Agentur zugelassen. Dass auch Sportler CBD einsetzen dürfen, hängt damit zusammen, dass CBD zur Gruppe der nicht psychoaktiven Cannabinoide zählt. Bei den Cannabinoiden wiederum handelt es sich um natürliche Stoffwechselprodukte der Hanfpflanze. Insbesondere in der Medizin können diese seit ihrer Entschlüsselung in den 1970er-Jahren zum Einsatz kommen.

Welche Wirkung hat Cannabidiol?

Wie bereits gesehen, verfügt der Körper über ein eigenes Endocannabinoid-System. Einige Cannabinoide kann er darum eigenständig herstellen. Um diese „verwenden“ zu können, verfügt er außerdem über bestimmte Rezeptoren. Diese CBD1- und CBD2-Rezeptoren sind in der Lage, mit den Cannabinoiden zu interagieren. Sie sind im zentralen Nervensystem und im Immunsystem vorhanden. Deshalb können Cannabinoide auf diese „Körperbereiche“ Wirkung entfalten.

Während THC bei einer Interaktion mit den Rezeptoren Hunger, Müdigkeit oder auch Entspannung auslöst, hat CBD eine ganz andere Wirkung. Es interagiert lediglich mit den CB1-Rezeptoren und wirkt anti-psychotisch, schmerz- und entzündungshemmend sowie entkrampfend.

Wie kann Cannabidiol angewendet werden?

CBD hat verschiedene positive Eigenschaften. Gerade im Herbst und Winter lässt es sich daher anwenden, um insbesondere dem bekannten Winterblues oder Erkältungsbeschwerden vorzubeugen. Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass CBD …

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Schlafbeschwerden
  • Depressiven Verstimmungen und
  • Stress

entgegenwirkt.

Gemeinsam mit anderen Symptomen gehen diese Beschwerden gerade in der kalten Jahreszeit mit saisonal abhängigen Depressionen und Erkältungskrankheiten einher. Durch die Einnahme von CBD-Produkten können die typischen Beschwerden jedoch gelindert werden. Das wiederum führt zu mehr Wohlbefinden gerade in Herbst und Winter.

Überdies verbessert CBD auch den Schlaf. Gerade im Zusammenhang mit einer Erkältung oder Grippe fördert das die Regeneration und damit eine schnelle Genesung.

Ist CBD frei verkäuflich?

Mittlerweile werden im Internet verschiedenste CBD-Produkte angeboten. Das Sortiment reicht hier von CBD-Ölen, Kapseln und Tabletten bis hin zu Cremes und Lotions. Dennoch fragen sich viele Menschen, ob CBD – als mit THC verwandtes Produkt – legal erworben werden kann. Dazu lässt sich sagen: In Deutschland dürfen allein solche CBD-Produkte verkauft werden, deren THC-Gehalt unter 0,2 Prozent liegt. Ist das der Fall, dürfen die Produkte legal verkauft und erworben werden.

Lediglich Produkte, die einen höheren THC-Gehalt aufweisen, sind verschreibungspflichtig. Bei einer entsprechenden Indikation können sie rezeptpflichtig in Apotheken verkauft werden. Allerdings haben diese THC-haltigen Produkte eine andere Wirkungsweise. Sie eignen sich darum lediglich etwa zur Schmerztherapie.

Welche Neben- und Wechselwirkungen hat CBD?

Wie bereits gesehen, sind CBD-Produkte nicht nur frei verkäuflich, sondern auch gut verträglich. Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Appetitlosigkeit treten bei korrekter Dosierung nur sehr selten auf. Dennoch gibt es einige Personengruppen, die vor der CBD-Anwendung Rücksprache mit ihrem Arzt halten sollten. Hierzu zählen insbesondere Glaukom-Patienten, Schwangere oder Personen mit starkem Untergewicht.

Außerdem sollten diejenigen, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, zuvor ihren Arzt konsultieren. Das hängt damit zusammen, dass CBD bestimmte Enzyme beeinflussen kann. Bei einigen Medikamente kann das zu einer veränderten Wirkungsdauer und -stärke führen.