Gesund bleiben

Brokkoli – Powergemüse gegen Krebs, Magengeschwüre und Arthrose

Der in Brokkoli enthaltene Pflanzenstoff Sulforaphan unterstützt den Körper bei der Krebsabwehr.

Kurz gegart ist Brokkoli am gesündesten, denn dann bleiben all seine wertvollen Inhaltsstoffe enthalten. Zudem eignet sich das leckere und vor allem kalorienarme Gemüse hervorragend zum Abnehmen.

Das ist aber noch lang nicht alles, denn Brokkoli kann noch viel mehr. Erfahren Sie bei uns, wo Brokkoli herkommt und welche positiven Einflüsse er auf unsere Gesundheit hat. Außerdem haben wir 5 leckere und einfache Rezeptideen für Sie.

Brokkoli – Wo kommt er her?

Brokkoli (lat.: Brassica oleracea var. italica) gehört zur Familie der Kreuzblütler und stammt vom Wildkohl ab. Der grüne Bruder des Blumenkohls fühlt sich insbesondere im mitteleuropäischen Klima wohl und war bereits bei den Griechen und Römern sehr beliebt.

Inzwischen gibt es sogar verschiedene Sorten, die sich hauptsächlich in der Farbe der kleinen Röschen (violett, weiß, gelb, dunkelgrün) unterscheiden. Zu den Hauptanbaugebieten gehören auch heute noch der Mittelmeerraum rund um Italien, Spanien sowie Frankreich. Haupterntezeit ist von Frühsommer bis November.

So gesund ist Brokkoli

Brokkoli besticht insbesondere durch seinen geringen Kaloriengehalt, bei gleichzeitig hohem Eiweißgehalt. Außerdem gehört Brokkoli zu den Gemüsesorten mit den höchsten Anteilen an Vitamin C, welches unser Immunsystem schützt. Ebenfalls enthalten sind Flavonoide, die unsere Zellstrukturen schützen. In 100 g rohen Brokkoli stecken u.a. folgende Nährwerte:

Inhaltsstoff Menge Deckung des Tagesbedarfs (ca.)
Kilokalorien 26 kcal 1 %
Protein 3,3 g 6 %
Fett 0,2 g 0 %
Kohlenhydrate 2,5 g 1 %
Ballaststoffe 3 g 6 %
Betacarotin 846,0 µg 42 %
Vitamin B2 178,0 µg 15 %
Vitamin B5 1.290,0 µg 22 %
Vitamin C 115 g 115 %
Kalzium 105,0 mg 11 %
Eisen 1.300,0 µg 10 %

 

Die hohe Menge an Sulforaphan schützt unsere Gelenke nicht nur vor Arthrose und hilft gegen Magengeschwüre, sondern kann Studien zufolge sogar das Tumorwachstum sowie die Bildung von Metastasen bremsen. Eine Pilotstudie der Uniklinik Heidelberg kam zu durchaus positiven Ergebnissen, als sie Patienten mit Pankreaskrebs im Endstadium Brokkolisprossen verabreichten.

5 schnelle und einfache Brokkoli-Rezepte

Brokkoli ist wahnsinnig vielfältig einsetzbar, kann sogar roh gegessen werden und ähnelt geschmacklich einem Mix aus Spargel, Blumenkohl und Kohlrabi. Wir haben 5 leckere, schnelle und einfache Brokkoli-Rezepte für Sie zusammengestellt:

Brokkolisuppe mit Kichererbsen
(c) Colourbox

1. Brokkoli-Cremesuppe mit Kichererbsen

 

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g Brokkoli
  • 100 g Ciabatta
  • 50 g geriebenen Pecorino- oder Parmesankäse
  • 1 Dose Kichererbsen (425 ml)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Gemüsebrühe (Pulver)
  • 1 Kästchen Kresse
  • Salz und Pfeffer
  1. Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Brokkoliröschen teilen und waschen. Den Strunk nicht wegschmeißen, sondern schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und würfeln.
  2. Klein geschnittenen Strunk, Zwiebeln und Knoblauch in einem Topf mit 1 EL Olivenöl andünsten. Anschließend Brokkoliröschen, die Hälfte der Kichererbsen, 1 EL Gemüsebrühe und 1 ¼ L Wasser hinzugeben, aufkochen lassen und ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen.
  3. Ciabatta in kleine Stücke zupfen und gemeinsam mit den restlichen Kichererbsen, dem geriebenen Käse und 2 EL Olivenöl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse auf einem Backblech verteilen und für ca. 7 Minuten backen.
  4. Suppe pürieren, abschmecken und in Schüsselchen füllen. Mit dem gebackenen Kichererbsen-Brot-Käse-Mix anrichten und mit etwas Kresse bestreuen.

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