Bitterstoffe in natürlich vorkommenden Lebensmitteln

Bitterstoffe in natürlich vorkommenden Lebensmitteln

Inhaltsverzeichnis

Gesunde und nachhaltige Ernährung ist für viele Konsumenten ein großes Thema. Vor allem sind Lebensmittel, die Bitterstoffe enthalten, sehr gesund für den menschlichen Organismus.

Wer sich also gesund und nachhaltig mit bitteren Lebensmitteln ernähren möchte, sollte im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt die Augen aufhalten, denn die angebotenen Obst- und Gemüsesorten wurden durch jahrzehntelange Zucht modifiziert, um den Geschmack bekömmlicher zu machen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Bitterstoffe nur noch in geringer Menge in unseren Lebensmitteln enthalten sind. Warum es jedoch wichtig ist, Bitterstoffe über die Nahrungsaufnahme zu sich zu nehmen oder alternativ Bitterstoffe Tropfen von Laetitia zu sich zu nehmen, ist kein Geheimnis, wird aber in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Bitterstoffe in Lebensmitteln: die Definition

Bitterstoffe kommen in vielen Lebensmitteln vor. Pflanzen wie beispielsweise Lavendelblüten, Galgantwurzel, Angelika Wurzel, Zimtrinde, Löwenzahn, Koriander enthalten jede Menge Bitterstoffe aber auch viele Gemüsesorten, Obst und einige Salatsorten erfreuen sich an reichhaltigen Bitterstoffen. In der Natur vorkommende Kräuter, Pflanzen und Gemüsesorten, in denen Bitterstoffe enthalten sind, signalisieren ihren Fressfeinden, dass sie ungenießbar oder sogar giftig sein können.

Wozu dienen bittere Lebensmittel?

Artischocken
Artischocken zählen zu den bitteren Lebensmitteln. Pixabay © suju-foto (CC0 Public Domain)

Wer sich ausgewogen und gesund ernähren möchte, findet Bitterstoffe in vielen Lebensmitteln. Am besten eignet sich Gemüse und Kräuter, wie beispielsweise Bärlauch, zur Aufnahme von Bitterstoffen. Diese sind jedoch auch in kaltgepresstem Olivenöl, verschiedenen Kräutern, Bitterschokolade und Walnüssen enthalten. Bittere Lebensmittel haben den Vorteil, dass sie weniger Kalorien enthalten als stark verarbeitete oder süße Lebensmittel. Wer seine Leber bei den Entgiftungsprozessen unterstützen will, ist gut damit beraten, auf bitterstoffhaltige Lebensmittel umzusteigen.

Nach der Einnahme von Mahlzeiten haben bitterstoffhaltige Nahrungsmittel eine effizientere Wirkung auf den Organismus als ein Espresso. Dies gilt vor allem bei schweren Mahlzeiten. Bitterstoffe in konzentrierter Form als Extrakt hat die tolle Eigenschaft, Heißhunger zu reduzieren. Zu erwähnen ist jedoch auch, dass jeder Mensch ein individuelles Empfinden bezüglich Bitterstoffen hat, da jede menschliche Zunge eine unterschiedliche Anzahl und Anordnung von Bitterstoffrezeptoren auf der Zunge hat, was auch bedeutet: Es muss ganz individuell getestet werden, wie viele Bitterstoffe toleriert werden.

Sind bittere Gurken giftig?

Frische Gurken
Ein bitterer Geschmack muss nicht per se gesund sein. Gurken werden beispielsweise bitter, wenn es (ungewollt) zu einer Rückkreuzung kommt. Pixabay © congerdesign (CC0 Public Domain)

Nicht jedes bittere Gemüse ist für den menschlichen Organismus gesund. Wer im Garten Gurken anbaut und wenn eine Gurkenernte bitter schmeckt, ist es möglicherweise zu einer Rückkreuzung gekommen. Das erklärt sich folgendermaßen: Die ursprünglich bitterstofffreie Gurkenernte hat wieder Bitterstoffe gebildet. Für all jene, die sich  ganz bewusst mit bitterstoffhaltigen Lebensmitteln ernähren möchten gilt dennoch: Bittere Gurken sollten Sie nicht zu sich nehmen.

Der Bitterstoff, der in Gurken enthalten ist, nennt sich Curcurbitacin und kann für den Menschen schädlich sein. Dieser Bitterstoff kann Durchfall und Magenkrämpfe hervorrufen. Gurken können jedoch auch stressbedingt (Überdüngung, Temperaturschwankungen) bitter werden. Somit absorbieren die Gurken Bitterstoffe aus anderen Pflanzenteilen und werden ungenießbar. Auch andere Gemüsesorten wie Zucchini, Kürbis oder Melone können den Bitterstoff Curcurbitacin enthalten. Diese Gemüsesorten sollten besser kompostiert werden. Wer Kürbisgemüse anbauen möchte, sollte diese zwingend getrennt von Zierpflanzen aufziehen.

Bitteres Gemüse auf dem Speiseplan

Nicht jedes Gemüse ist giftig nur weil es bitter schmeckt. Der tägliche Speiseplan kann durchaus durch bitterstoffreiche Lebensmittel ergänzt werden. Die Bitterstoffe, die in der Nahrung enthalten sind, fördern die Verdauung und regeln den Stoffwechsel. Es gibt unzählige Rezepte auf Basis bitterstoffhaltiger Lebensmitteln, die durchaus schmackhaft zubereitet werden können. Das Gute daran ist, dass Bitterstoffe in den jeweiligen Lebensmitteln beim Backen, Braten, Kochen, Dünsten und Garen vollwertig erhalten bleiben. Wer jedoch kein Obst oder kein Gemüse findet, welches geschmacklich zusagt, kann auch Bittertropfen-Extrakte nach den Mahlzeiten zu sich nehmen.

Einteilung bitterer Lebensmittel

Für jene, die nun richtig Appetit auf bittere Lebensmittel bekommen haben, könnte die folgende Liste hilfreich sein. Sie unterteilt sich in bitterstoffhaltiges Gemüse, Obst, Salate, Kräuter und Gewürze.

Je natürlicher die Lebensmittel sind, desto mehr Bitterstoffe sind darin enthalten. In stark verarbeiteten Lebensmitteln, wie etwa in Fertigprodukten oder in stark überzüchteten Lebensmitteln, sind weniger Bitterstoffe enthalten. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Großteil der Konsumenten salzige und süße Geschmäcker den Bitterstoffen vorzieht.

Bittere Gemüsesorten

  • Artischocken
  • Brokkoli
  • Rosenkohl
  • Aubergine
  • Spargel
  • Spinat
  • Radieschen
  • Fenchel
  • Sellerie

Bittere Salatsorten

  • Rucola
  • Chicorée
  • Endivie
  • Radicchio

Bittere Obstsorten

  • Grapefruit
  • Zitrone
  • Kumquat
  • Pomelo

Bittere Kräuter

  • Baldrian
  • Wermut
  • Enzian
  • Pfefferminze
  • Mariendistel
  • Kamille
  • Löwenzahn

Bittere Gewürze

  • Kümmel
  • Kurkuma
  • Ingwer
  • Zimt
  • Senfkörner
  • Anis

Wer einen Garten sein Eigen nennt oder ein kleines Gewächshaus besitzt, kann seine eigenen Lebensmittel mit Bitterstoffen selbst anbauen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch gesund und der Gemüsebauer weiß zu jeder Zeit, welche hochwertigen Köstlichkeiten auf dem Familientisch präsentiert werden. Wer keinen Garten hat aber trotzdem hochwertige Nahrungsmittel mit einem reichhaltigen Gehalt an Bitterstoffen verzehren möchte, kann beim regionalen Bauern oder in Bauernläden einkaufen. Hier wird noch ursprüngliche Kost verkauft. Lebt der Konsument in der Stadt, ist es möglich, die eigenen Speisen mit Bittertropfen, Pulver oder Sprays nachhaltig anzureichern.

ThatsMe
Produkt der Woche

Die Vorteile des Kaufs von Bio-Naturkosmetik 

Beim genaueren Betrachten der Inhaltsstoffe, die tagtäglich auf den Körper und die Haare aufgetragen werden, kann man zu dem Schluss kommen, dass es sinnvoll ist, sich für gesunde Alternativen zu entscheiden. Bio-Naturkosmetik bietet hier einige überzeugende Argumente. 

Bio-Naturkosmetik verzichtet konsequent auf schädliche Substanzen wie Mikroplastik, Silikone, PEGs, Erdöl und Paraffine.  

Sie belastet weder die Poren noch bildet sie eine schädliche Schicht auf der Haut und den Haaren. Darüber hinaus enthält sie keine Toxine, die den Körper beeinträchtigen könnten. 

TahtsME

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Pinterest
Email
Anzeige
Produkt der Woche
Aktuellste Artikel
Häufig gesucht
Auswahl aktueller Jobangebote aus dem Themengebiet
Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung zum Gesund-Vital Newsletter war erfolgreich.