Gesunde Frau

Beckenbodentraining – die besten Übungen

Beckenbodentraining ist wichtig. Schließlich ist der Beckenboden die Kraftzentrale in unserer Körpermitte. Viele Frauen und Männer schenken ihrem Beckenboden erst Beachtung, wenn er Probleme macht. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit ein paar alltagstauglichen Übungen Ihren Beckenboden aktivieren.

Viele verschiedene Faktoren setzen unserem Beckenboden zu. Deshalb ist es wichtig, die Muskeln im Beckenbodens durch gezielte Übungen stärken. Probieren Sie einfach aus, welche Übungen für Sie am besten geeignet sind.

Welche Aufgaben hat der Beckenboden?

Ein trainierter Beckenboden hat viele gesundheitliche Vorteile, denn er

  • schenkt den Bauch- und Beckenorganen Halt,
  • stützt die Schließmuskulatur von Harnröhre und After und
  • sichert ab, dass beim Lachen und Husten, Trampolinhüpfen oder Heben von schweren Gegenständen kein Harn austritt.

Für wen ist ein Beckenbodentraining sinnvoll?

Ein Aufbau der Muskulatur im Bereich des Beckenbodens ist generell zu empfehlen. Besonders sinnvoll ist ein Training bei folgenden gesundheitlichen Problemen:

Bei Frauen:

  • Vor und nach der Geburt eines Kindes,
  • bei einer Bindegewebsschwäche, zum Beispiel durch Hormonveränderungen in den Wechseljahren,
  • nach einer Operation im Beckenbereich sowie
  • bei einer Gebärmuttersenkung.

> Zervixinsuffizienz: Was tun?

Bei Männern:

> Lesen Sie hier mehr über Blasenschwäche in den Wechseljahren

 

Beckenbodentraining: Die besten Übungen für Sie und Ihn

Eine junge blonde Frau sitzt aufrecht auf einem Bürostuhl.

(c) reka100 / Fotolia

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1. Die Beckenbodenmuskulatur aktivieren

 

Setzen Sie sich mit geradem Rücken auf einen Stuhl. Rollen Sie Ihr Becken auf dem Sitz ganz locker vor und zurück. Der Rücken ist gerade. Ziehen Sie nun Ihre Pobacken zusammen und aktivieren Sie die Beckenbodenmuskulatur. Spüren Sie den verschiedenen Muskeln nach. Die Übung mehrfach wiederholen.