Gesunde Ernährung

Basilikumsamen sind die neuen Chiasamen

Basilikumsamen punkten mit vielen Ballaststoffen und ihrem hohen Proteingehalt. Das heimische Superfood sollten Sie unbedingt einmal ausprobieren.

Büffelmozarella und Basilikumblätter sind aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Jetzt erobern die Samen des beliebten Küchenkrauts unsere Brötchen, Smoothies und Müslischüsseln. Im Supermarkt gibt es die Samen inzwischen sogar als fertigen Saft zu kaufen.

Eine Grafik mit verschiedenen Fakten zu Basilikumsamen. Sie zeigt Wissenswertes über Geschmack, Inhaltsstoffe und Wirkung der Samen.

Sind Basilikumsamen gesund?

Basilikumsamen (englisch Sabja Seeds, Basil Seeds) sind das neue Superfood. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kennt die positive Wirkung der Samen schon lange. In Asien sind die Samen eine beliebte Zutat in Desserts und Drinks. Denn sie haben einen kühlenden Effekt und machen nicht dick. 10 Gramm Basilikumsamen haben gerade einmal 30 Kilokalorien.

Das steckt in den kleinen Kraftpaketen:

  • Die aufgequollenen Samen sättigen lange und helfen beim gesunden Abnehmen.
  • Zahlreiche Ballaststoffe und ein hoher Eiweißanteil verlängern die Sättigung.
  • Sie lindern Verdauungsbeschwerden und helfen bei Verstopfung.
  • Die Omega-3-Fettsäuren fördern die Konzentration und schützen das Herz.
  • In Asien schätzt man sie wegen ihrer kühlenden Wirkung als Frische-Kick.
  • Die ayurvedische und chinesische Medizin verwendet die Samen wegen der entzündungshemmenden Wirkung bei Hautbeschwerden.
  • Basilikumsamen stärken die Abwehrkräfte bei Husten, Grippe und Erkältung.
  • Sie helfen bei Stress oder nervöser Anspannung.
  • Die Samen schützen Sie vor Heißhungerattacken, da sie wohl eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel haben.
  • Außerdem sollen die Samen den Cholesterinspiegel senken.

Wie verwende ich Basilikumsamen?

Basilikumsamen weichen Sie wie Chiasamen vor dem Essen ein. Die Samen quellen aber wesentlich schneller. Bereits nach 5 Minuten sind sie zum Verzehr geeignet. Die Samen bilden beim Quellen eine gelartige Schutzschicht. Diese verhindert, dass der Samen frühzeitig keimt, falls er nass wird. Die Samen dehnen sich im Wasser fast um das 8-fache ihres ursprünglichen Volumens aus.

Die gelartige Konsistenz eignet sich gut für alle Arten von Desserts und Smoothies. Innen haben die Kernchen noch einen leichten Biss, vergleichbar mit Grießpudding. Alternativ können Sie die trockenen Samen auch wie Mohn oder Sesam zum Backen oder als Garnierer verwenden.

Samen schwarz und gequellt

Vor dem Verzehr sollten die Samen quellen. (c) Colourbox


Wie schmecken Basilikumsamen?

Wer den seifigen Geschmack von Basilikum nicht mag, ist bei den Samen gut aufgehoben. Sie schmecken eher neutral bis leicht nussig, ähnlich wie Mohnsamen. Deshalb können Sie die Samen problemlos mit vielen Speisen kombinieren – egal ob süß, pikant oder salzig.

Aufgequollen sehen sie aus wie Kaviar. Und so fühlen sie sich im Mund auch an. Die Samen werden jedoch meist nicht wegen ihres Geschmacks verwendet, sondern wegen ihrer sättigenden Wirkung.

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