Kopf & Psyche

5 Tipps gegen Flugangst

Endlich Ferien, endlich wegfliegen! Oder doch nicht? Eigentlich sollte die Urlaubsreise der Höhepunkt des Jahres sein. Doch nicht jeder kann sich uneingeschränkt darauf freuen. Der Grund: Flugangst.

Flugangst (Fachbegriff: Aviophobie) ist ein weit verbreitetes Problem. Umfragen zeigen, dass etwa 15 Prozent der Deutschen stark darunter leiden. Typische körperliche Symptome sind erhöhter Puls, schnelle Atmung und angespannte Muskeln. Auch Zittern, Schweißausbrüche, Bauchschmerzen oder vermehrter Harndrang können auftreten.

In schlimmen Fällen kann sich die Flugangst zu einer Panikattacke mit Atemproblemen und Schwindel bis hin zur Ohnmacht ausweiten. Weitere 15 Prozent der Bundesbürger fühlen sich laut eigener Aussage zumindest unwohl, wenn sie ein Flugzeug besteigen. Sie auch? In schwerwiegenden Fällen ist sicherlich professionelle Hilfe ratsam, sei es durch ein spezielles Flugangstseminar oder die Behandlung in einem Flugsimulator.

Bei weniger stark ausgeprägter Flugangst gibt es dagegen eine ganze Reihe von Maßnahmen, die Sie selbst ergreifen können. Einfach nicht mehr zu fliegen ist keine davon. Schließlich würde man sich damit die Reise an so manchen schönen Ferienort verbauen. Und wer beruflich fliegen muss, hat meist ohnehin keine Wahl.

Wir haben 5 Tipps gegen Flugangst für Sie zusammengestellt:

Ein junger Mann liest die Bordinformation im Flugzeug.

(c) makistock / stock.adobe.com

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1. Kein Stress: Gehen Sie pünktlich und gut informiert an Bord

 

Wer Flugangst hat, sollte Stress und Zeitdruck möglichst vermeiden. Fahren Sie also mit einem großen zeitlichen Puffer zum Flughafen. Kalkulieren Sie auch Staus oder Probleme beim Einchecken mit ein. Informieren Sie sich über die Flugsicherheit und die Abläufe an Bord. Denn: Wer gut Bescheid weiß, wird nicht so schnell unangenehm von einer neuen Situation überrascht und verunsichert.

Die Informationen und die Demonstration des Flugpersonals zur Notwasserung und zum Anlegen der Rettungsweste sind Routine und nicht etwa ein Zeichen dafür, dass Sie mit einer Notlandung rechnen sollen. So ist es zum Beispiel absolut normal, dass Triebwerke manchmal komische Geräusche machen und die Flügel wackeln. Ebenso ist es kein Grund zur Sorge, wenn Luftlöcher oder schlechtes Wetter das Flugzeug gelegentlich “hüpfen lassen”. Am besten wählen Sie einen Sitzplatz über den Tragflächen. Dort spürt man Bewegungen am wenigsten.